FIRST CLASS bietet Ihnen ein modulares Vorgehen

In einfachen und logischen Schritten wird die Kompetenz im Unternehmen aufgebaut, wobei wir Ihnen auch anbieten als extern benannter Energieberater mit einer Fullservice-Dienstleistung tätig zu werden.

Entscheidend ist, dass alle Schritte durch uns so vorbereitet und begleitet werden, so dass die Umsetzung einfach, pragmatisch bei schnellem ROI vorangeht (siehe unten).

Überblick Gesamtablauf V2

Die steigenden Energiepreise der letzten Jahre verursachen wachsende finanzielle Belastungen in Betrieben. Dies führt zu einem elementaren Interesse der Unternehmensführung, die Energiekosten durch Steigerung der Energieeffizienz zu reduzieren. Eine Möglichkeit zur Verbesserung der Energieeffizienz bieten Energiemanagementsysteme, welche aufgrund der guten Wirksamkeit in Deutschland gefördert werden.

Welche Rolle spielt die neue ISO 50001?

Seit 2012 ist in der ISO 50001 international genormt, welche Aspekte ein Energiemanagementsystem aufweisen muss. Die Norm orientiert sich dabei an den Prinzipien der ständigen Verbesserung, ist jedoch sehr allgemein gehalten. Daher muss für jedes Unternehmen das individuell passende Konzept zur Steigerung der Energieeffizienz entwickelt werden.

Wie ist das Vorgehen?

Die ISO 50001 orientiert sich vom Aufbau an der weit verbreiteten ISO 9001 zur Einrichtung eines Qualitätsmanagementsystems. So können in Betrieben vorhandene Strukturen aus der ISO 9001 übernommen werden, was die Einführung eines Energiemanagementsystems wesentlich vereinfacht.

Wie auch die Qualitätsmanagementnorm ISO 9001 und die Umweltmanagementnorm ISO 14001 basieren die Verbesserungsansätze der ISO 50001 auf dem DMAIC- bzw. PDAC-Zyklus. In der Norm wird dieser etwas abgewandelt für das Energiemanagement dargestellt und gibt gleichzeitig einen Überblick über den Aufbau der Norm ISO 50001. Die Idee ist hierbei eine ständige Optimierung des Energieverbrauchs in kleinen Schritten, um das Effizienzniveau stetig zu erhöhen.

Wen betrifft es?

Am 28. September 2011 veröffentlichte die Bundesregierung ein Energiekonzept für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung. Ein Aspekt dieses Energiekonzeptes ist die gezielte Anregung von Unternehmen, Effizienzpotenziale eigenständig zu realisieren und umzusetzen. In diesem Zusammenhang werden explizit die Normen EN 16001 und ISO 50001 genannt, da Energiemanagementsysteme eine wichtige Möglichkeit zum Aufzeigen von Effizienzpotenzialen sind.

Ab 2013 sieht die Regierung eine Kopplung der Steuerentlastungen für Energie an ein eingeführtes Energiemanagement vor. Damit wird „Die Bundesregierung [...] ab 2013 den im Haushaltsbegleitgesetz zu beschließenden Spitzenausgleich im Rahmen der Energie- und Stromsteuer nur noch gewähren, wenn die Betriebe einen Beitrag zu Energieeinsparungen leisten. Der Nachweis der Einsparung kann durch die zertifizierte Protokollierung in Energiemanagementsystemen oder durch andere gleichwertige Maßnahmen erfolgen."

Mit diesen Planungen wächst der Druck auf deutsche Unternehmen, ein Energiemanagementsystem einzuführen und umzusetzen. Daher ist der deutsche Markt besonders interessant für den Absatz von Geräten für Energiemessung und beratende Tätigkeiten im Energiemanagement.

Um die Einführung bei mittleren und kleinen Unternehmen zu fördern, für die hohe Beratungskosten besonders abschreckend sind, wird seit 2008 eine Initialberatung mit 80% und eine Detailberatung mit 60% Anteil von der Bundesrepublik bezuschusst. Der maximale Förderbetrag liegt hierbei bei 6.080 € (vgl.  KfW Bankengruppe "Steckbrief Beratungsörderung: Energieeffizienzberatung", 2011).