07_Monitoring und Dokumentation

Das interne Kontrollsystem, als Sammlung eingeführte Grundsätze, Verfahren und Massnahmen (Regelungen) zur Vorbeugung von negativen Ereignissen, ist als permanente Handlung zu etablieren. Als solche wird sie von dem Abschlussprüfer bewertet,

insbesondere das Problembewusstsein und das Verhalten der Unternehmensleitung und der leitenden Angestellten sowie der mit der Überwachung des Unternehmens betrauten Mitarbeiter (Art. 728a und b OR in der Schweiz bzw. IDW PS 260, §6.2.1 Abs. 44 in Deutschland). Die Dokumentation ist ein unerlässlicher Bestandteil des internen Kontrollsystems. Eine vollständige und sachgerechte Dokumentation stellt die Basis einer erfolgreichen Umsetzung des IKS-Projektes dar und dient dem Nachweis der getroffenen organisatorischen und technischen Massnahmen im Unternehmen. Sie dient als sehr effektives, organisationsweites Kommunikationsmedium bei der Bekanntmachung und Verbreitung der getroffenen Compliance-Massnahmen für alle Mitarbeiter. Sie ist bei jeder Art von Audits unabdingbar, die durch interne bzw. externe Auditoren und Prüfer durchgeführt werden können.